Erste-Hilfe Ausbildung

Erste Hilfe Ausbildung


Kurs nach DGUV Vorschrift 1, auf Grundlage DGUV Grundsatz 304-001. Abrechnung über ermächtigte Stelle bsp-Dienstleistungen (8.1568) Bernd Spreiter aus Leonberg


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Ausbildung betrieblicher Ersthelfender; Lernziele und praktische Inhalte

Zielsetzung

Die Teilnehmenden können grundsätzliche Maßnahmen bei Notfallsituationen nach anerkannten und geltenden Standards systematisch anwenden. Die Vermittlung erfolgt praxisnah und kompetenzorientiert. Die Maßnahmen sollten im Gesamtab- lauf unter Einschluss der psychischen Betreuung der vom Notfall betroffenen Perso- nen geübt werden.

Die Teilnehmenden sollen

• eigene Sicherheit/eigenes Schutzverhalten beachten; z. B. Absichern einer Unfall-

stelle vornehmen können,

• den Notruf absetzen können,

• Rettung aus einem Gefahrenbereich inklusive Straßenverkehr kennen,

• Maßnahmen zur psychischen Betreuung und zum Wärmeerhalt durchführen können,

• die Wundversorgung mit vorhandenen Verbandmitteln durchführen und bei Besonderheiten (Fremdkörper in Wunden, Nasenbluten, Amputationsverletzungen, Verbrennungen, Verätzungen) die ggf. notwendigen ergänzenden Maßnahmen ergreifen können,

• bedrohliche Blutungen erkennen und entsprechende Maßnahmen durchführen können,

• Maßnahmen bei Knochenbrüchen und Gelenkverletzungen durchführen können,

• die Kontrolle des Bewusstseins durchführen können und Gefahren der Bewusstlosigkeit kennen,

• die Kontrolle der Atmung durchführen können und Gefahren bei Atemstillstand kennen,

• die Seitenlage durchführen können,

• die Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen können

• den Einsatz eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED) kennen,

• die Helmabnahme beim bewusstlosen Motorradfahrer kennen,

• hirnbedingte Störungen erkennen und entsprechende Maßnahmen bei Schlaganfall und Krampfanfall durchführen können,

• Atemstörungen erkennen und entsprechende Maßnahmen bei Atemwegs-

verlegungen und Asthma bronchiale durchführen können,

• kreislaufbedingte Störungen erkennen und entsprechende Maßnahmen bei Herzinfarkt und Stromunfällen durchführen können,

• Temperaturbedingte Störungen erkennen und versorgen können,

• Vergiftungen erkennen und versorgen können.


Praktische Inhalte

• Rettung aus dem Gefahrenbereich

• Absetzen des Notrufes

• Maßnahmen zur psychischen Betreuung und zum Wärmeerhalt 

• Wundversorgung mit Verbandmitteln aus dem Verbandkasten durchführen 

• Druckverband am Arm

• Maßnahmen zur Schockvorbeugung/-bekämpfung

• Ruhigstellung bei Knochenbrüchen und Gelenkverletzungen mit einfachen Hilfsmitteln

• Handhabung einer Kälte-Sofortkompresse

• Feststellen des Bewusstseins

• Feststellen der Atemfunktion

• Seitenlage

• Wiederbelebung

• Einbindung des AED in den Ablauf der Wiederbelebung

• Abnehmen des Helmes durch zwei Helfer

• Lagerungsarten – atemerleichternde Lagerung, Oberkörperhochlagerung

• Entfernen von Fremdkörpern aus den Atemwegen

Teilnehmerunterlagen

Erste Hilfe Handbuch (im Preis inbegriffen)

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